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Gesellschaft für nützliche Forschungen zu Trier e.V.

Asclepius-Inschrift
FO: Trier, zwischen Johanniterufer und Brückenstraße
Material: Kalkstein
Höhe 0,59 m; Breite 1,72 m; Tiefe noch 0,36 m.
Inv. G 83

Foto: © Rheinisches Landesmuseum Trier

 

Diese 1,72 m breite Kalksteininschrift wurde 1732 bei Schanzarbeiten zwischen Brückenstraße und Johanniterufer gefunden. Es handelt sich um eine Weihung an den Heilgott Asclepius. Ursprünglich war der Stein wesentlich dicker als heute. Er könnte der Aufstellung einer Statue des Heilgottes, vielleicht begleitet von seiner Tochter Hygieia, gedient haben. Ob sich, wie H. Cüppers vermutet, der unter dem Parkplatz des Mutterhauses der Borromäerinnen gelegene monumentale Tempel auf Grund dieser Inschrift dem Aesculap zuweisen läßt, ist unsicher.
Übrigens: Eine Mauer des Tempels wurde in die Tiefgarage integriert und ist heute als letzter Überrest noch sichtbar.                                                                (Sabine Faust)

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